Video on Demand

Videothek der Zukunft

Video-on-Demand heißt die neue Technik, die in Wohnzimmern und Büros Einzug hält. Fortan kann man sich dank dieser Methode den Gang zur Videothek sparen und kann dabei häufig auch noch durch kostenlose Angebote ein wenig Geld sparen. Doch worum handelt es sich überhaupt dabei? Video-on-Demand bezeichnet zunächst einmal nur die Möglichkeit, einen Videostream von einem Server herunterzuladen. In der Regel bezeichnet man damit aber keine Videoportale wie Youtube oder Myvideo, sondern einen digitalen Filmverleih. Ganz einfach per Mausklick lassen sich Filme bestellen und anschließend in hoher Qualität ansehen. Wie bei einer echten Videothek ist die Möglichkeit, sich den Film anzuschauen, durch einen Zeitfaktor limitiert. Jedoch lässt sich der Film bei manchen Portalen auch kaufen und sich so dauerhaft nutzen.

Es gibt eine Vielzahl an Anbietern Netz und im deutschsprachigen Raum. Einer der Vorreiter in diesem Bereich ist T-Online mit seinem Dienst Videoload. Hier lassen sich sowohl Filme mieten als auch kaufen. Lange Zeit war Videoload nur Besitzern eines DSL-Anschlusses von T-Online vorbehalten, mit der Umbenennung und Öffnung des Dienstes hat sich dies jedoch grundlegend geändert. Das Angebot erstreckt sich über alle gängigen Medienformate wie Spielfilm, Dokumentation oder Sportereignisse. Aber auch Kurzfilme oder Aufnahmen von Konzerten stehen für den Nutzer bereit. Besonders interessant ist, dass Videoload die Möglichkeit bietet, sich die Filme in HD-Qualität anzuschauen. Die Abkürzung „HD“ steht für High Definition (hohe Auflösung) und ermöglicht so ein schärferes und damit attraktiveres Bild. Diese Funktion sollte man jedoch nur nutzen, wenn man über einen entsprechend Breitbandanschluss mit hoher Leistungsfähigkeit besitzt. Generell ist es ratsam, nur mit einer Internet-Flatrate solche Angebote zu nutzen. Interessierte Zuschauer werden sich auch über die Tatsache freuen, dass Videoload eine nicht zu verachtende Anzahl an kostenlosen Filmen bereitstellt. Zwar sind das in den meisten Fällen eher unbekanntere Filme, dies muss jedoch nicht zwangsweise Aufschluss über deren Qualität geben.

Auch der Internetprovider Arcor hat es sich nicht nehmen lassen, ein eigenes Video-on-Demand-Portal einzurichten. Nachteil ist jedoch, dass man Kunde bei Arcor sein muss, um sich einloggen und die Filme schauen zu können. Wer diese Hürde trotz allem überwunden hat, kann sich jedoch auf ein interessantes Sortiment mit vielen bekannten Titeln folgen. Das Angebot ist ähnlich geartet wie bei Videoload, Spielfilme werden ergänzt durch Dokumentationen, Sport- und Musikmaterial. Die Preise sind relativ moderat, unterscheiden sich kaum von den Konkurrenten. Kostenlose Filme wie bei Videoload stellt der Anbieter aber nicht bereit. Wer sich davon nicht beirren lässt, kann sich auf viele Stunden Filmgenuss freuen. Übrigens: Die Filme lassen sich mit entsprechenden technischen Einrichtungen, was mit Videoload ebenfalls möglich ist, auch über den Fernseher bestellen und anschauen. Das schafft natürlich zusätzlichen Komfort und macht das Angebot auch für solche attraktiv, die am Computer nur ungern einen Film schauen.

Ein weiterer großer Anbieter ist Maxdome. Bei Maxdome handelt es sich nicht um einen Internetprovider, sondern um ein Unternehmen, dass sich ausschließlich auf den Vertrieb von Filmmaterial über das Internet spezialisiert hat. Neben den üblichen Angeboten, die man von anderen Anbietern kennt, ist hier die Möglichkeit gegeben, eine Flatrate zu buchen. Entweder bezieht sich diese Flatrate auf einen Bereich, etwa Spiel- oder Dokumentarfilm, oder man bucht das komplette Paket. Ersteres ist natürlich günstiger als das gesamte Angebot zur Dauernutzung.

Es gibt aber auch Plattformen, die den größten Teil ihres Angebotes kostenlos für den Nutzer bereitstellen. So auch RTLnow.de. Darunter finden sich viele Doku-Sopas, aber hin und wieder auch Serienepisoden oder gar ganze Filme. Nachteil ist jedoch die regelmäßige Werbeunterbrechung und die Tatsache, dass ältere Inhalte häufig kostenpflichtig gemacht werden. ARD und ZDF gehen mit ihrer Mediathek da noch einen Schritt weiter und stellen gleich alles kostenlos ins Netz – zur Freude des Nutzers.